UNSER THERAPIEANGEBOT

  • KLASSISCHE MASSAGE

    Die Grifftechnik der schwedischen Massage wird seit Jahrzehnten weltweit, deshalb auch "Klassische Massage" genannt, von Masseuren/innen (in Deutschland heißt der medizinische Beruf mittlerweile "Masseur/in und med. Bademeister/in"), Physiotherapeuten/innen und Heilpraktikern/innen zu verschiedenen Zwecken verwendet und ist daher die bekannteste Massageform geworden.

     

    Indikation

    Zu den Indikationen der klassischen Massage zählen Verspannungen, Verhärtungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates wie die Wirbelsäulen-Syndrome oder auch posttraumatische Veränderungen. Bei der erfolgreichen Linderung von chronischen Nackenschmerzen spielt die Häufigkeit der Massage eine nicht unerhebliche Rolle.

    Durch die Reflexbögen können sich Erkrankungen der inneren Organe an der Haut oder den Muskeln zeigen. Ein weiteres Einsatzgebiet der Massage ist die Fachrichtung der Neurologie. Hier lassen sich besonders Paresen, Spastiken, Neuralgien und Sensibilitätsstörungen behandeln. Hinzu kommen die auf Stress zurückzuführenden psychosomatischen Krankheitsbilder, die sich hauptsächlich auf das Herz und den Blutkreislauf beziehen.

     

    Die Fern- und Allgemeinwirkung der klassischen Massage ist vielfältig. Im Bereich der Mikrozirkulation kommt es zu einer verbesserten Blutzirkulation im Kreislauf, besonders im Bereich der unteren Extremitäten. Die myokardale Leistung des suffizienten Herzens wird gesteigert durch Entleerung der Blutdepots. Das bedeutet eine Vermehrung des Schlag- und Minutenvolumens des kompensierten Herzens bei bradykarder Tendenz. Eine chemische Wirkung wird durch Freisetzung von denaturiertem, artfremdem Eiweiß aus gelotischen Bezirken im Sinne einer allgemeinen Umstimmung erzielt. Auch ein reflektorischer, segmentaler Effekt ist durch Einwirkung auf Dermatome und/oder Myotome über die Seitenhornschaltung und die Intermediär-Zonen zu inneren Organen möglich. Eine konsensuelle Reaktion kann z.B. bei der Frakturbehandlung oder beim Morbus Sudeck erfolgen. Dies geschieht (auch) im nichtbehandelten, aber zum Segment gehörenden Körperteil. Auch eine endokrine Wirkung durch Einwirkung auf die Hypophyse und andere endokrine Drüsen ist möglich. Massage wirkt vagoton und verbessert so Blutdruck, Puls, Atmung und Schlaf. Im psychischen Bereich stellt sich meist eine Entspannung ein.

     

    Kontraindikation

    Bei allen akuten Entzündungen sind Massagen kontraindiziert. Dazu zählen fieberhafte Erkrankungen und Erkrankungen der Gefäße, wodurch der Körper bereits stark beansprucht ist und durch die Massage zusätzlich belastet wird. Bei Hauterkrankungen kann der Kontakt zur Verschlechterung der Krankheit, Verschleppung von Keimen oder einer Ansteckung des Therapeuten führen. Ebenso ist bei einer traumatischen Verletzung die Massage wegen des Druckes auf das entsprechende Gewebe (wie z. B. Muskulatur, Knochen) absolut kontraindiziert. Gleiches gilt für Krampfadern, weil sich durch den Druck auf die Extremitäten (Arme und Beine) Thromben lösen können.

     

    Wirkungsweisen:

     

    • Lokale Steigerung der Durchblutung
    • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
    • Entspannung der Muskulatur
    • Lösen von Verklebungen und Narben
    • Verbesserte Wundheilung
    • Schmerzlinderung
    • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen
    • Psychische Entspannung
    • Reduktion von Stress
    • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe
    • Entspannung von Haut und Bindegewebe
    • Beeinflussung des vegetativen Nervensystems
  • LYMPHDRAINAGE

    Die manuelle Lymphdrainage (ML) ist eine Form der physikalischen Therapien. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Besonders häufig wird diese Therapie nach einer Tumorbehandlung bzw. Lymphknotenentfernung verschrieben.

  • KRANKENGYMNASTIK / PHYSIOTHERAPIE

    Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions-, Bewegungs- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die bei der physiotherapeutischen Untersuchung festgestellt werden. Sie nutzt sowohl diagnostische und auf clinical reasoning basierende, wie auch pädagogische und manuelle Kompetenzen des Therapeuten. Gegebenenfalls wird sie ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. motorisches Lernen, Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerzfreiheit bzw. -reduktion.

  • ELEKTROTHERAPIE

    Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen.

     Die Elektrotherapie nutzt je nach Anwendungsgebiet nieder-, mittel oder hochfrequente Stromformen, die durchweg sehr gut verträglich sind.

    Das kann nicht nur auf direktem Wege geschehen, sondern auch indirekt, indem elektrische Energie in Wärme oder mechanische Energie umgesetzt wird. In vielen Fällen ist Elektrotherapie eine sinnvolle alternative Therapieform – eine „Medizin“ ohne Verfallsdatum und frei von Nebenwirkungen.

    Wann hilft Elektrotherapie

    Im Rahmen physiotherapeutischer Behandlung hilft die Elektrotherapie bei:

    Akuten und chronischen Schmerzzuständen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)

    Peripheren und zentralen Lähmungen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)

    Störungen des vegetativen Systems (niederfrequente Stromimpulse)

    Inkontinenz (Stromimpulse mit ggf. gleichzeitiger Rückmeldung mittels Biofeedback)

    Tinnitus (mit mittelfrequenten Stromimpulsen mittels einer Kissenelektrode)

    Durchblutungsstörungen (durch nieder-, mittel- und hochfrequente Stromformen)

    Möglichkeiten für Betroffene

    Der Arzt kann Elektrotherapie als Heilmittel verordnen.

    Elektrotherapie ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung im Heilmittelkatalog festgelegt.

    Was erwartet den Patienten

    Der Physiotherapeut stützt sich auf die ärztliche Diagnose und auf seinen eigenen physiotherapeutischen Befund. Auf dieser Grundlage wendet er geeignete Stromformen an, um das Therapieziel zu erreichen. Wegen ihrer sehr geringen Spannung sind die eingesetzten Ströme für den Patienten absolut ungefährlich.

    Behandlungsziele in der Elektrotherapie

    Schmerzlinderung

    Durchblutungsverbesserung

    Wiederherstellung der gestörten Muskelfunktion, Vorbeugung von Muskelschwund (Atrophieprophylaxe)

    Wiederholtes Bewegen zur Anbahnung bei zentralen Lähmungen

    Beeinflussung vegetativer Vorgänge, z.B. bei vermehrter Schweißbildung

     

  • MANUELLE THERAPIE

    Bei der Manuellen Therapie handelt es sich um spezielle Handgrifftechniken, die im Rahmen des Befundes dazu dienen, eine Bewegungsstörung im Bereich der Extremitätengelenke oder der Wirbelsäule zu lokalisieren und zu analysieren. Dieser Befund dient als Grundlage zu den therapeutischen Handgriffen, die ein Physiotherapeut als sogenannte Mobilisation durchführt.

    Die Manuelle Therapie gilt als besonders wirkungsvoll und zugleich schonend für

    • Gelenke der Gliedmaßen
    • Gelenke der Wirbelsäule
    • Kopf- und Kiefergelenk
    • Gelenke am Brustkorb und Becken

    Passend zur Anatomie des betroffenen Gelenks wählt der Manualtherapeut spezielle Handgriffe und Bewegungstrechniken aus - je nach Art der Beschwerden.

    Die Techniken eignen sich dabei sowohl zur Schmerzlinderung, als auch zur Mobilisation von Bewegungseinschränkungen. Voraussetzung ist, dass die Einschränkungen durch eine reversible Funktionsstörung des Gelenks oder der diesem Gelenk zugehörigen Muskulatur hervorgerufen werden. Die Auswahl der jeweiligen Mobilisationstechniken, die der Physiotherapeut einsetzt, wird bestimmt durch den Befund, die eingeschränkte Bewegungsrichtung und die Form des Gelenks.

  • FANGO

    Im deutschsprachigen Raum wird bei der Aufbereitung des Fangos auf den Reifeprozess verzichtet. Hier sind die Zusammensetzung der Mineralien und die thermophysikalischen Eigenschaften maßgeblich für die Wirkungsweise des Fangos. Ausgangsprodukt des Fangos ist ein Gestein vulkanischen Ursprungs.

     

    Das Ausgangsmaterial wird gebrochen, erhitzt und dann feinst aufgemahlen. Hierbei handelt es sich um ein anorganisches Naturprodukt, welches an seinem jeweiligen Bestimmungsort mit ortsgebundenen Brauch-, Mineral- oder Thermalwasser aufgemischt wird.

     

     

    Anwendung einer Fangotherapie

     

    Anwendung

    Der Körper wird zwecks optimaler Wärmespeicherung in Folie, Leinentücher oder Wolldecken eingehüllt. Die Anwendungsdauer solch einer Behandlung liegt zwischen 20 und 40 Minuten, wobei die Wärme des Fangos in das tief liegende Gewebe eindringen kann und dieses somit lang anhaltend und wirkungsvoll erwärmt.

    Die Heilwirkung von Fango in Kombination mit Massagen und Bewegungstherapie ist wissenschaftlich belegt.

    Anwendungsgebiete

    Bindegewebs- und Muskelrheumatismus

    Chronisch rheumatische Gelenkerkrankungen

    Hexenschuss, Ischialgie, Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen

    Spasmen glattmuskulärer Organe

    Traumatische Kontusionen und Distorsionen

    Sehnenscheidenentzündung

    Menstruationsbeschwerden

    Muskelverhärtung

  • GERÄTETRAINING

    In der Krankengymnastik am Gerät (KGG) werden unter Einbezug der Traininglehre an speziellen Rehabilitationsgeräten Verbesserungen der Muskelfunktionen unter Einschluss des zugehörigen Gelenk- und Stützgewebes erreicht.

    Nach einer ausführlichen Analyse erstellt ein Physiotherapeut einen individuellen Trainingsplan unter medizinischen Gesichtspunkten. Ziel ist es Kraft, Koordination, Ausdauer und Flexibilität des Trainierenden zu verbessern.

    KGG kommt zum Einsatz nach Operationen, Verletzungen oder chronischen Beschwerden. Der Patient erreicht durch das gezielte Training eine normale Beweglichkeit und Belastbarkeit der betroffenen Strukturen. Er kann seinen Alltag wieder beschwerdefreier gestalten.

  • MCKENZIE

    Die Therapie ist nach dem neuseeländischen Physiotherapeuten Robin McKenzie benannt, der diese Therapie entwickelt hat. Sie wird bei durch die Wirbelsäule bedingten Schmerzen eingesetzt.

     

    Anwendungsgebiete sind:

     

    Bandscheibenvorfälle der Hals- Brust- und Lendenwirbelsäule

    Andere durch die Wirbelsäule bedingte Schmerzen mit und ohne Ausstrahlungen in Arme und Beine

    Bei der Therapie nach McKenzie wird zunächst analysiert, welche Bewegungen der Wirbelsäule nach mehreren Wiederholungen die Beschwerden bessern.

    Dabei gilt insbesondere die Zentralisation des Schmerzes (das Zurückwandern des Schmerzes von Armen und Beinen zur Wirbelsäule) als positives Zeichen für eine gute Heilungschance. Die Bewegungen werden weiter differenziert und mit dem Patienten erlernt.

    Die Bewegungen werden als Eigenübung fortgesetzt und stetig mit dem geschulten Therapeuten weiter verfeinert.

  • KINESIOTAPE

    Dieses in Deutschland bisher noch weitgehend unbekannte Therapiekonzept ist im Leistungssport bereits fest etabliert.

    Es handelt sich um eine spezielle Wickeltechnik mit einem eigens entwickelten Material, die in Japan von Dr. Kenzo Kase begründet wurde.

    Bei dieser Tapetechnik wird ein sehr dehnbares und selbstklebendes Gewebeband – das Kinesio-Tape – verwendet, das in besonderer Weise die Behandlung vieler Beschwerdebilder unterstützt.

    Als medikamentenfreie Behandlungsmethode ist das Kinesio Taping vor allem auch in der Schmerztherapie eine wertvolle Ergänzung.

     

    Wann wird das Kinesio-Tape eingesetzt?

    Gelenkbeschwerden

    Verspannungen

    Rückenschmerzen

    Überlastungsschmerzen

    Sportverletzungen

  • TRIGGERPUNKT  MYOFASCIENTECHNIK

    Triggerpunkte stören den Fluss von Körperflüssigkeiten (Blut, Lymphe) sowie von Nervenimpulsen und Lebensenergie im Gewebe. Die Muskelverspannung nimmt immer mehr zu. Der Patient gerät oft in einen Kreislauf von Verspannung und Schmerz.

    Triggerpunkte in der Muskulatur - auch Myogelosen genannt - sind überempfindliche Bereiche in verhärteter Muskulatur. Sie sind (druck-) schmerzhaft und strahlen in der Regel auch in andere Körperregionen aus. Sie können entstehen durch Überbeanspruchung der Muskeln, einseitige Bewegungen, bei Fehlhaltung oder Verletzungen; bei Sportlern durch mangelnde Regeneration.

     

    In der Triggerpunktmassage sucht der Behandler die Triggerpunkte auf, um sie mit Druck zu bearbeiten. Wenn der Triggerpunkt sich auflöst, kann auch der Schmerz gehen. Triggerpunktmassage lässt sich sehr gut mit anderen Behandlungen kombinieren. Diese Triggerpunkte sind Stellen mit erhöhter Reizbarkeit in einem verspannten Muskel. Durch Druck können Triggerpunkte gereizt werden, dabei überträgt jeder Muskel einen typischen Schmerz in eine oft entfernt gelegene Zone. Ein aktiver Triggerpunkt ist in der Regel nur einige Millimeter groß und reagiert bei Druck mit Schmerz. Der Patient bestimmt jederzeit, wie fest der Druck des Therapeuten sein darf und kann mit "Stopp" jederzeit eine Pause verlangen. Dieser Schmerz ist zwar erst unangenehmen, führt aber bald zu einer Schmerzreduktion und verschwindet oft ganz.

  • FUSSREFLEXZONENTHERAPIE

    Wie andere Stellen (z. B. das Ohr), "reflektiert" auch der Fuß im verkleinerten Maßstab den Zustand des ganzen Menschen. Ein gesunder Mensch hat üblicherweise einen schmerzfreien Fuß, der sich warm und elastisch anfühlt und gut durchblutet ist. Wenn sich bestimmte Bereiche im Gewebe des Fußes, die sog. Reflexzonen, durch die speziellen Griffe dieser Therapie als schmerzhaft erweisen, sagt dies so viel aus, dass das zugeordnete Organ oder System behandlungsbedürftig ist.

    Die seit langer Zeit vorhandenen Erfahrungen belegen, dass sich durch eine gezielte Behandlung dieser Zonen, der Gesundheitszustand des Menschen verbessert und vorhandene Symptome und Beschwerden verschwinden können. In den letzten Jahrzehnten konnten diese Beobachtungen auch durch klinische Studien bestätigt werden.

     

    Der Schmerz in den Reflexzonen ist somit eine Art "Wegweiser" auf der "Landkarte" der Füße, denn er führt uns zu den behandlungsbedürftigen Bereichen.

    Üblicherweise wird Schmerz als "Feind" angesehen, den es zu bekämpfen gilt. Die RZF geht als Ordnungs- und Regulationstherapie einen anderen Weg: Sie versteht ihn als Hinweis, dass die Heil- und Regenerationskraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht.

     

     

 

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